Der Hund leckt am Kratzbrett statt zu kratzen: Was hilft?

Beagle leckt am PlayToTrim-Kratzbrett, während sein Mensch ein Leckerli abseits der Fläche hält.

Leckt Ihr Hund am Brett, untersucht er vielleicht den Leckerli-Geruch, ohne die Pfotenbewegung verstanden zu haben. Belohnen Sie zunächst freiwilligen Kontakt und erst danach Kratzen. Bei PlayToTrim bestimmen Sie, wann sich das Fach öffnet, und können damit die gewünschte Handlung markieren.

Welche Handlung wird belohnt?

Beobachten Sie eine einfache Wiederholung. Kommt das Leckerli direkt nach Lecken, Nasenschieben oder Pfotenkontakt? Folgt die Belohnung regelmäßig auf Lecken, bietet der Hund dieses Verhalten möglicherweise weiter an. Pausieren Sie und machen Sie das nächste Ziel deutlicher.

Die Aufgabe in drei Schritte teilen

  1. Annähern: ruhiges Erkunden des stabilen Bretts belohnen.
  2. Berühren: freiwilligen Pfotenkontakt mit einem bekannten Wort markieren, dann belohnen.
  3. Kratzen: nach sicherem Kontakt eine kleine Bewegung über die Fläche belohnen.

Geben Sie die Belohnung anfangs bei Bedarf aus der Hand, um sie vom Schieben am Fach zu trennen. Hände bleiben außerhalb des Kratzbereichs. Setzen oder ziehen Sie keine Pfote mit Gewalt auf die Schleiffläche.

Wenn der Hund am Fach schiebt oder knabbert

Unterbrechen Sie den Zugang, bevor Material beschädigt wird. Prüfen Sie das Brett und beginnen Sie wieder mit einem leichteren beaufsichtigten Schritt. Das Fach dient der Belohnung; der Hund soll es nicht gewaltsam öffnen. Räumen Sie das Brett zwischen Übungen weg.

Wenn nur eine Pfote arbeitet

Verlangen Sie nicht endlos dieselbe Bewegung. Prüfen Sie die Krallen und beenden Sie das Feilen rechtzeitig. Üben Sie ein angenehmes Pfotenziel für die andere Seite zunächst separat. Belohnen Sie Bewegung, bevor Abrieb verlangt wird. Bei Schwierigkeiten kann belohnungsbasiertes Training mit fachlicher Unterstützung helfen.

Rechtzeitig aufhören

Nachlassendes Interesse, Ausweichen oder gereizte Ballen sind Gründe zum Stoppen. Üben Sie später weiter. Kontrollieren Sie auch Hinterkrallen und Afterkrallen und organisieren Sie bei Bedarf separate Pflege. Eine schmerzhafte oder verletzte Pfote gehört tierärztlich abgeklärt.

Quellen und weitere Informationen
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